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Folgende Vorträge und Workshops können gebucht werden:


A Vortrag: Synästhesie - was ist das?

Woran erkenne ich Synästhesien? Bin ich selbst SynästhetikerIn? Wobei können Synästhesien nützlich sein? Bekannte SynästhetikerInnen. Synästhesie in Kunst und Wissenschaft.
Vortrag mit Beispielen, Experimenten und Diskussion.

B Vortrag: Synästhesie und Farbwahrnehmung

Würden Sie sagen der Montag ist Rot? oder Grün? Das E vielleicht Gelb? Die 5 eine gutmütige nette Zahl und das Cis sicherlich Sommerhimmelblau? Menschen mit verknüpften Sinneswahrnehmungen, Synästhetiker, könnten sich so ausdrücken. Bei Graphemsynästhetikern sind z.B. Buchstaben, Vokale, Wochentage oder Monate mit Farben verknüpft. Bei Farbenhörern haben Klänge, Geräusche und auch Stimmen eine Farbe, auch eine Form und eine Materialbeschaffenheit. Auch Schmerzen, Jahreszeiten, Geschmacksnuancen oder Gerüche können mit Farben verbunden sein. Diese Verbindungen lassen sich im Kernspintomographen sichtbar machen - bei Synästhetikern.
Wenn aber z. B. ein Klang für den einen Synästhetiker blau ist, bezeichnet der zweite Synästhetiker ihn als hellgelb, der dritte als rosa - jeder hat sein eigenes inneres Zuordnungssystem, sein inneres Lexikon, anhand dessen er sich den Klang merken kann. Synästhetiker wie Künstler unterscheiden sehr viel mehr Farbnuancen als andere Menschen, heißt es. Doch wie nehmen wir eine Farbe wahr? Ist die Farbwahrnehmung subjektiv oder kulturell bedingt? Wenn also ein Bild von Emil Schumacher blau ist, wie nehmen wir alle dieses Blau wahr? Empfinden wir gleich, wenn wir gleich kulturell geprägt sind?
Vortrag mit praktischen Experimenten.

C Workshop: Farben hören, Töne schmecken, Gerüche fühlen

Experimente mit der eigenen Wahrnehmung: wie nehme ich eigentlich wahr? Was ganz genau nehme ich wahr? Bin ich vielleicht Synästhetiker? Oder Eidetiker? Bin ich hauptsächlich visuell oder akustisch oder haptisch orientiert? Ein Nachmittag oder Abend zum Wahrnehmen der eigenen Wahrnehmung mit Diskussion und vielen praktischen Experimenten. Maximal 10 Teilnehmer.

D Vortrag: Synästhesien bei Kindern


E Vortrag: FarbLichtMusik und die synästhetische Bühne

Der Begriff FarbLichtMusik bezieht sich eng genommen auf die Idee Alexander Laszlos, der entsprechend seiner Synästhesie Partituren für Klavier und FarbLicht schrieb, um in einer neuen künstlerischen Synthese, Farben, Formen und Klänge gemeinsam zur Aufführung zu bringen. Doch die Idee, Farben und Musik gemeinsam aufzuführen, beschäftigte mehrere Musiker und Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Ludwig Hirschfeld-Mack entwarf die reflektorischen Farbenlichtspiele, Ivan Wyschnegradsky einen Lichttempel, Alexander Skrijabin wollte gar in einem kuppelförmigen Aufführungsort die Töne der Musik als Duft, als Tanz und als Farbe gleichzeitig präsentieren. Oskar W. Fischinger entwickelte aus dieser Verknüpfungsidee abstrakte Filme.
An die Umsetzung der synästhetischen Bühne machte sich 2009 und 2011 die EMU, die Gruppe experimentelle Musik und Kunst der Universität Ulm, die sich aus Physikern, Künstlern, Musikern, Informatikern, Technikern, Tänzern und natürlich Studenten zusammensetzt, und sich Fragen aus dem Grenzbereich von Kunst und Wissenschaft widmet, z. B. der Vertonung von NASA-Daten, von Turbulenzen oder der Synästhesie. Der Vortrag behandelt mit visuellen wie akustischen Beispielen die Ideen und die Geschichte der Farblichtmusik, sowie die Ideen des synästhetischen Bühnenraumes.
Fragen und Informationen: Christine Söffing, info@synaesthesiewerkstatt.de
Telefon: 0731 4036599